Kennenlernspiele

Namensschilder
Beim Eintrudeln können Namensschilder gebastelt werden.
Material: Papierklebestreifen, Stifte, Kärtchen
 
 
Fragen beantworten
Die Kinder gehen zu flotter Musik – mal schnell, mal langsam – kreuz und quer durch den Raum. Bei jedem Musiksstop bilden die Kinder Paare und beantworten sich gegenseitig eine Frage, die die Spielleitung vorgibt. Beispiel: Was habe ich heute zum Frühstück gegessen? Wenn ich auf dem Mond landen würde, was würde ich als erstes tun? Wie heißen meine Geschwister?, …
Material: Musik, Fragen
 
 
Atome und Moleküle
Die Kinder sind Atome und Moleküle und gehen zu flotter Musik im Raum umher. Je heißer die Temperatur wird, desto schneller müssen die Atome und Moleküle umherschwirren. Die Spielleitung ruft in regelmäßigen Abständen den Kindern die herrschende Temperatur zu. Die Kinder müssen sich dann dementsprechend schnell bewegen. Beispiel: Bei 10°C gehen die Kinder im Schneckentempo, bei 80°C laufen sie sehr schnell, usw.
Variante: Beim Musiksstop gibt die Spielleitung vor welche Atomgruppen (z.B. 2er, 3er, 5er Molekül) gebildet werden müssen, dementsprechend müssen sich die Kinder so schnell wie möglich zu Gruppen (z.B. zu zweit, zu dritt, zu fünft) zusammenschließen. Geht die Musik weiter, lösen sich die Moleküle, bis die Spielleitung eine neue Zahl nennt.
Tipp: Dieses Spiel kann als Gruppeneinteilungsspiel gut verwendet werden.
Material: Musik
 
 
Autogrammjagd
Die Kinder erhalten eine Vorlage, auf der verschiedene Fragen draufstehen, wie z.B. „Wer hat heute Nudel gegessen?“, „Wer fährt im Sommer ans Meer?“, „Wer hatte schon mal einen Gips?“. Die Kinder fragen sich nun gegenseitig, ob die Fragen zutreffen. Wenn ja, kann das betreffende Kind auf dem Vorlage-Zettel unterschrieben. Sobald alle (oder die meisten) Kinder für alle Fragen eine Unterschrift gesammelt haben, ist das Spiel beendet.
Material: Vorlage mit Fragen, ev. Musik, Stifte
 
 
Stapelspiel
Die Kinder bilden einen Stuhlkreis. Die Spielleitung steht in der Mitte und stellt Fragen, z.B. „Hast du braune Augen?“. Alle Kinder, die diese Frage mit JA beantworten können, rücken nach links zum nächsten Stuhl weiter. Wenn er besetzt ist, setzt sich das Kind auf dessen Schoß. Dann wird die nächste Frage gestellt. Gespielt wird bis das erste Kind wieder seinen eigenen Stuhl erreicht hat.
Achtung: Bei Spielen mit Körperkontakt sollten sich die Kinder schon etwas kennen.
Material: Stuhlkreis, Fragen
 
 
Fallende Mauer
2 Gruppen stellen sich gegenüber auf, in der Mitte wird der Fallschirm oder eine große oder Decke als Mauer gehalten. Ein Kind pro Gruppe stellt sich zur Mauer. Beim Fallen der Mauer müssen die beiden Kinder, die sich nun gegenüberstehen, schnell den Namen ihres Gegenübers sagen. Wer zu langsam ist, muss in die andere Gruppe wechseln.
Jene Gruppe, die am Ende aus den meisten Kindern besteht, hat gewonnen.
Material: Fallschirm oder Decke
 
 
Zeitungschlagen
Die Kinder sitzen im Stuhlkreis, ein Kind (A) steht mit einer zusammengerolltengerollten Zeitung in der Mitte. Ein Kind im Stuhlkreis ruft den Namen eines anderen Kindes (B). Das Kind B muss nun wiederum einen anderen Namen nennen und zwar BEVOR das Stuhlkreis Kind A in der Mitte mit der Zeitung auf die Knie von B schlägt. Falls B das nicht schafft, kann sich A auf seinen Stuhl setzen und B muss in die Mitte.  Achtung: Vorsichtig mit der Zeitung schlagen! Immer nur auf die Knie!
Material: zusammengerollte Zeitung, Stuhlkreis
 
 
Nette Namen
Die Kinder sitzen im Kreis. Die Spielleitung beginnt „Ich bin die verrückte Veronika“. Das Kind nebenan wiederholt das, was Veronika gesagt hat und fügt seinen eigenen Namen mit einem zu ihm/ihr passenden Adjektiv hinzu. Der Anfangsbuchstabe vom Namen muss mit dem Adjektiv übereinstimmen. Beispiel: „Das ist die verrückte Veronika und ich bin der wunderbare Willi“. Das geht nun reihum, bis alle an der Reihe waren, wobei alle immer alles wiederholen müssen. Wichtig: es dürfen nur positive Eigenschaften ausgesucht werden.
Material: Stuhlkreis,
 
 
Das habe ich noch nie gemacht
Alle sitzen im Kreis, ein Kind steht in der Mitte. Das Kind in der Mitte sagt etwas, was es noch nie gemacht hat. Nun müssen alle diejenigen, die das auch noch nie gemacht haben, aufstehen und mit einem anderen Kind ihren Platz tauschen. Das Kind, welches keinen Platz bekommen hat, geht nun in die Mitte.
Material: Stuhlkreis
 
 
Menschen verbinden
Alle Kinder schreiben ihren Namen auf die Papierrolle, die am Boden ausgebreitet ist. 
Dann tauschen sie sich untereinander aus. (z.B. über gemeinsame Interessen, Wohnort, Lieblingsspiel, Lieblingsessen). Haben zwei Kinder etwas gefunden, das sie verbindet, verbinden sie ihre Namen auf der Papierrolle miteinander: Sie ziehen eine Linie von einem Namen zum anderen und schreiben oben auf die Linie, was sie miteinander verbindet. Dann wird mit dem nächsten Kind gesprochen, um eine neue Gemeinsamkeit zu finden. 
Material: Papierrolle, Stifte
 
 
Gordischer Knoten 

Alle Spieler stellen sich im Kreis auf. Sie strecken ihre Hände zur Kreismitte und schließen die Augen. Anschließend sucht jeder Spieler für seine beiden Hände entsprechende Partner zu finden. Jede Hand muss dabei eine andere Hand finden. Wenn möglich sollte vermieden werden, zwei Hände der gleichen Person zu fassen.

Die anschließende Aufgabe ist leicht erklärt, aber oft schwer zu erledigen: der so entstandene Gordische Knoten muss gelöst werden. Die Hände dürften dazu natürlich nicht ausgelassen werden.

Je nach Ausgangssituation können dabei mehrere Kreise übrig bleiben, die auch ineinander verschlungen sein können.

Material: keines

 

 

Lügen-Portrait

Paare bringen Namen, Wohnort, Arbeit, Alter, Hobbys, Erwartungen, Haustiere ... des Partners in Erfahrung. Danach stellt Person A den anderen Person B vor und umgekehrt. Es werden insgesamt vier Informationen über die Person „veröffentlicht“, wobei eine erfunden ist. Die Gruppe soll jetzt erraten, welches die erfundene Information war.

Variante 1: Vorstellung des Partners in Form einer Heiratsanzeige, einer Dichterlesung, eines Nachrichtensprechers.

Variante 2: Statt eine "Lüge" soll ein Wunsch (aber nicht als solcher kenntlich) bei den Einzelheiten untergebracht werden. Die Gruppe soll dann den Wunsch/Traum erraten.

Material: keines

 

 

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die Gruppe soll sich nach den unten folgenden Kriterien aufteilen. Dabei können Gruppenteilungen zu 50/50, wie auch Gruppenbildungen zu beliebigen Kriterien gebildet werden.

Kriterien:

  1. Alle mit der gleichen Augenfarbe gehen zusammen
  2. Alle, die im gleichen Monat Geburtstag haben gehen zusammen
  3. Alle, die die  gleiche ... Geschwisterzahl, T-­Shirt ­Farbe, Hobbies, Leibspeise, ... haben gehen zusammen
  4. Alle die ähnliche Ziele/Befürchtungen/Wünsche haben gehen zusammen
  5. Alle, die Musikinstrumente spielen, Sport machen, ... gehen zusammen
  6. Alle, die im Ausland waren, mit dem gleichen Sternzeichen, mit der gleichen Lieblingsband, ... gehen zusammen
  7. Alle, die schon einmal sitzen geblieben sind oder einen Verweis erhalten haben gehen zusammen
  8. Alle, die gerne Nasenboren, Zeitung lesen, Serie schauen, ... gehen zusammen
Auswertung:

Nach jeder Runde werden alle gefundenen Gruppierungen nach ihren Themen gefragt. Natürlich ist es clever, hier schon ein paar Fragen zu stellen, die zum Thema passen.

Das Spiel "Gemeinsamkeiten und Unterschiede"  ist ein wunderbares Spiel, zwanglos und schnell. Man kann einiges von den anderen Mitspielerinnen und Mitspielern erfahren und mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen. 

Dieses Spiel eignet sich auch super, um eine Großgruppe in Kleingruppen einzuteilen. 

 

 

Schildersalat

Jeder Mitspieler beschriftet seine 5 Zettel:

  • auf den 1. schreibt er seinen Vornamen,
  • auf den 2. den Familien-Namen,
  • auf den 3. seinen Beruf,
  • auf den 4. sein Hobby
  • und auf den 5. seinen Wohnort.

Alle Zettel werden durcheinander in die Kreismitte gelegt. Der Spielleiter teilt die Teilnehmer in zwei Hälften. Die Gruppe A muss nun innerhalb von 4 Minuten jedem der Teilnehmer B je 5 Zettel anheften. Dabei darf natürlich nur 1 Zettel aus jeder Rubrik beim gleichen Partner Verwendung finden. Dann macht die Gruppe B das selbe bei der Gruppe A.
Nun steht der Reihe nach jeder einzelne auf und erklärt, welche Zettel bei ihm richtig angeheftet wurden. Falsche Zettel nimmt er oder sie ab und sucht in der Runde nach seinem oder ihren Zettel, den er oder sie dem bisherigen Inhaber abnimmt und ihm oder ihr seinen oder ihren falschen Zettel dafür anheftet.
Nach und nach kommen alle in den Besitz ihrer richtigen Zettel. Wichtig ist, dass dabei gesprochen wird, z.B. "Ich heiße nicht Julia, sondern Martina". Martina nimmt dann einem anderen Teilnehmer das Namensschild Martina ab, um es sich selbst anzuheften, ihr gibt sie dafür das Schild Julia. 

Material: Blätter, Stifte, Klebestreifen

 

 

Heiteres Buchstabenraten 

Zunächst schreibt jeder Teilnehmer 5 große Buchstaben auf seinen Zettel, den er an Hemd oder Bluse befestigt. Beispiele:

  • S (Name der Stadt: Stuttgart)
  • B (Beruf: Bilanzbuchhalter)
  • M (Familienname: Maier)
  • T (Hobby: Tennis spielen)
  • A (Vorname: Andrea)

Nun beginnt ein Fragespiel:
Jeder sucht sich einen Partner, dem er zu jedem Buchstaben drei Fragen stellen darf, die mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind. An einer Tafel oder großem Blatt Papier sind 5 Rubriken gezogen. Über jeder steht eine der 5 gesuchten Bezeichnungen (Vorname, Zuname, Wohnort, Beruf, Hobby). Jeder, der von seinem Partner oder seiner Partnerin einen oder mehrere Buchstaben-Fragen herausgefunden hat, trägt die Lösung nebeneinander auf dieser Tafel ein. Nicht gefundene Wortfelder bleiben leer - sie können von einem der anderen Mitspieler ergänzt werden.

Material: Blätter, Stifte, Pinnwand, Klebestreifen oder Pinnnadeln

 

 

Die Fernseh-Familie

Der Spielleiter bittet zwei Damen und zwei Herren (am besten aus verschiendenen Altersgruppen) auf die 4 in der Mitte der Runde aufgestellten Stühle. Er erklärt, dass in wenigen Sekunden eine Ferseh-Live-Sendung beginne, in der die ideale deutsche Familie vorgestellt werden soll.

Schnell werden die Rollen (Vater-, Mutter-, Sohn- und Tochter; es können natürlich auch Opa/Oma oder Tante/Onkel dabei sein) verteilt und jeder Kandidat soll die ihm gestellten Fragen rasch und wahrheitsgemäß beantworten. Nur zwei Minuten stehen zur Verfügung, dann gibt der Zeitnehmer das Stop-Zeichen. Zuvor natürlich: "Sendung läuft" - und nun versucht der Spielleiter in Sekundenschnelle alles Wissenswerte (Name, Beruf, Wohnort, Hobby, Lieblingsgetränk, usw.) herauszubekommen. Zusätzlich stellt er ein paar Fragen nach dem Gererationenverhältnis, Wunschvorstellungen für Familie, Beruf, Tagung, Zukunft, usw. 
Sind die zwei Minuten verstrichen, drückt der Spielleiter einem der 4 Kandidaten das Mikrofon in die Hand und ernennt ihn zum Neuen Show-Master. Er darf dann vier neue Kandidaten in die Mitte bitten und seinerseits zwei Minuten lang Fragen stellen.

Material: Stühle, 

 

 

Namensschilder-Spiel 

Jeder Teilnehmer hat seinen Namen auf ein Schild geschrieben bzw. gemalt, dieses Schild jedoch noch nicht angeheftet! Wenn alle in der Runde sitzen, stellt der Spielleiter sich vor (Vor- und Zuname, Herkunftsort, Beruf, Hobbys) und steckt sich dabei das Namensschild an. Der Reihe nach machen es dann alle anderen ebenso.

Der Spielleiter bittet dann 4-5 Teilnehmer, alle Schilder einzusammeln und in die Mitte zu legen. Anschließend sollen sie versuchen, die Schilder den "richtigen" Besitzern wieder anzuheften.

Variation 1: Wird jemandem ein Schild angeboten, darf er nicken oder den Kopf schütteln.

Variation 2: Jeder lässt sich ohne Reaktion das Namensschild anheften. Teilnehmer mit falschen Schildern müssen ihrerseits herumgehen und versuchen, ihr eigenes Schild zu bekommen und das falsche an den richtigen Adressaten zu bringen.

Material: Blätter, Stifte, Klebestreifen, 

 

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