Bei allen Spielen zu beachten

Was muss ich als Spielleiter beim Spielen bedenken?

  • Alle Spiele sind kindgemäß, versetzt euch zurück in das Kindesalter. Macht einfach mit.
  • Trefft Sicherheitsvorkehrungen!
  • Ich spreche so, dass alle mich verstehen können!
  • Deutlich sprechen, einfache klare Regeln formulieren, Aufmerksamkeit bewusst lenken, bei komplizierten Regeln und größeren Gruppen mit zusätzlichen optischen Hilfsmitteln arbeiten.
  • Ich achte darauf, dass alle aktiv teilnehmen!
  • Niemanden zum Spielen zwingen, Auswahlmöglichkeiten bereithalten (z.B. Schiedsrichter, andere Spiele vorbereiten). Alternativen müssen immer parat sein.
  • Ich achte darauf, dass Spiele nicht versanden!
  • Spiele sollten beendet werden, wenn die Spannung nicht mehr vorhanden ist. Gelegenheiten bieten, das Spiel zu beenden oder Varianten einfügen.
  • Ich biete die Möglichkeit, über Erlebnisse zu reflektieren! Zeit geben über Spielerlebnisse zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen.
  • Ich greife spontane Variationsmöglichkeiten und Spielideen der Kinder auf!
  • Der Spieler sollte nicht den Eindruck bekommen, das Programm sei nur Sache des Spielleiters.
  • Ich beachte die Verschiedenheiten der Spieler!
  • Spieler bringen Ihre Vorlieben, Interessen und Ängste mit ins Spiel, Spiele nur als Erziehungsmittel anzusehen, wäre eine Überforderung für alle. Beim Spiel sollte der Spaß am Spiel im Vordergrund stehen.
  • Ich bin sorgfältig bei Auswahl und Begrenzung des Spielfeldes!
  • Vor dem Spiel ist es wichtig, das geeignete Spielfeld zu bestimmen. Größe und Beschaffenheit des Platzes müssen dem Spiel angepasst sein.
  • Ich habe selbst Spaß am Spiel!
  • Wenn man selbst gerne spielt, kann man diesen Spaß auch auf die Gruppe der Spieler übertragen. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt.
  • Ich benutze meinen Job nicht als Bühne, um mich selbst zu präsentieren!
  • Der Kinderbetreuer hat eher das Bedürfnis, sich überflüssig zu machen als permanent im Mittelpunkt zu stehen. Es geht um den Spaß und die wachsende Handlungskompetenz der Kinder.

Barbara Mathá

Zuletzt geändert: