Auferstehung

Personen: (ab 24) Berichterstatter
Hohepriester
Pharisäer
Pilatus
Maria von Magdala
ein junger Mann am Grab
zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus
die übrigen Jünger
Tomas
Jesus
Johannes
Petrus
Paulus
einige Athener
Spieldauer: ca. 5 Minuten
Berichterstatter: Jesus war tot, und man hatte ihn begraben. Da kamen die Hohenpriester und Pharisäer zu Pilatus... Hohepriester und Pharisäer: Herr, wir erinnern uns daran, daß dieser Irrlehrer gesagt hat, als er noch lebte, daß er nach drei Tagen wieder auferstehen würde. Befiehl deshalb, daß man das Grab bewacht, damit seine Jünger nicht kommen und den Leib stehlen und danach dem Volk sagen, er sei von den Toten auferstanden.
Pilatus: Gut, ich schicke Soldaten. Sie sollen hingehen und das Grab bewachen. (Mt 27, 65)
Berichterstatter: Und die Hohenpriester stellten die Soldaten als Wachen vor das Felsengrab und versiegelten es. Aber am dritten Tag war das Grab leer. Maria von Magdala entdeckte es als erste.
Maria von Magdala: Sie haben meinen Herrn fortgenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. (Joh 20,13)
Berichterstatter: Die Wächter des Grabes eilten zu den Hohenpriestern, um zu berichten, was geschehen war.
Die Hohenpriester: (zu den Wächtern) Sagt einfach, wenn man fragt, warum das Grab leer ist: Seine Jünger kamen in der Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen. (Mt 28,13)
Berichterstatter: Aber auch einige andere Frauen kamen zum Grab. Dort trafen sie einen jungen Mann.
Ein junger Mann am Grab: Fürchtet euch nicht, ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden. Er ist nicht mehr hier. (Mk 16,6)
Berichterstatter: Das Gerücht, das Grab sei leer, breitete sich aus. Darüber unterhielten sich auch zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus.
Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus: Wir hofften, daß er es sei, der Israel retten sollte. Aber jetzt haben uns einige Frauen unsicher gemacht; denn früh am Morgen waren sie am Grab und konnten seinen Leib nicht finden. Und als einige von uns zum Grab gingen, war es so, wie es die Frauen geschildert hatten. Aber Jesus selbst sahen sie nicht. (Lk 24,21-24)
Berichterstatter: Als diese beiden die anderen Jünger trafen, hörten sie...
Die übrigen Jünger: (zu den beiden, die nach Emmaus gingen) Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, er hat sich Simon Petrus gezeigt. (Lk 24,34)
Berichterstatter: Ein Jünger war nicht überzeugt von der Auferstehung Jesu. Es war Tomas ...
Jesus: (zu Tomas) Strecke deine Finger aus. Sieh dir hier meine Hände an und zweifle nicht, sondern glaube.
Tomas: Mein Herr und mein Gott! (Joh 20, 25-28)
Berichterstatter: Einige Zeit später waren die Jünger draußen am See Genneazreth und fischten. Am Strand stand Jesus. Aber sie erkannten ihn nicht.
Jesus: (zu den Jungem) Meine Kinder, habt ihr etwas zu essen?
Die Jünger: Nein.
Jesus: Werft die Netze aus, ihr werdet einen großen Zug tun.
Johannes: Es ist der Herr!
Jesus: Kommt her und eßt. (Joh 21,4-12)
Berichterstatter: Simon Petrus, der Jesus dreimal verleugnet hatte, steht einige Wochen später mitten in Jerusalem...
Petrus: (in Jerusalem) Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, hat nun Gott auferweckt. Das können wir alle bezeugen. (Apg 2,32)
Berichterstatter: Und Paulus schrieb einige Jahre später in einem Brief an die Gemeinde in Korinth:
Paulus: Ich habe euch ja schon mitgeteilt, daß Christus starb für unsere Sünden, daß er begra­ben wurde und daß er am dritten Tag auferweckt wurde und dann zuerst von Petrus, danach von den Zwölfen und dann von mehr als 500 Brüdern auf einmal gesehen wurde - die meisten von ihnen leben noch -, dann auch von Jakobus und zuletzt hat er sich auch mir gezeigt. (1 Kor 15,3-8)
Berichterstatter: Paulus berichtete auch von der Auferstehung Jesu den Leuten auf dem Markt­platz von Athea Aber als sie ihn von der Auferstehung von den Toten reden hörten, da lachten einige und andere sagten:
Einige Athener: (zu Paulus) Wir möchten dich noch einmal darüber reden hören. (Apg 17,32)
Jesus: (letzte Worte zu seinen Jüngern) Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28,20)
  Ende