Ritter und Burgfräulein

  • Ab 10 Personen
  • Zeit: unbegrenzt
  • Material: Tücher zum Verbinden der Augen

Alle Kinder bilden einen Kreis und halten sich an den Händen. Je ein Kind darf nun Burgfräulein oder Ritter sein. Beide gehen in die Mitte des Kreises. Das Burgfräulein bekommt die Augen verbunden.

Vorgeschichte: Der einstmals sportlich durchtrainierte Ritter Kunibert hat im Laufe der Zeit, bedingt durch vermehrte Streifzüge durch die Vorratskammer seiner Burg, einen großen Teil seines sportlichen Aussehens verloren und dafür einen dicken Bauch bekommen. Dies gefällt dem Burgfräulein Kunigunde natürlich nicht so gut. Deswegen versucht sie Kunibert von der Vorratskammer fern zu halten. Eines Nachts wacht Kunigunde auf und hört Geräusche aus denen sie schließt, dass Kunibert der Versuchung mal wieder nicht widerstehen konnte. Sie steht auf und will ihn zur Rede stellen. Kunibert seinerseits hört, dass Kunigunde ihn sucht. Er versucht nun unerkannt wieder ins Schlafgemach zu kommen. Da er schon öfter des Nachts und im Dunkeln durch die Burg gelaufen ist, hat er einen großen Vorteil vor seiner Frau. (Deswegen bekommt sie die Augen verbunden und er nicht).

Kunigunde versucht also Kunibert zu erwischen. Kunibert muss eben diese vermeiden. Keiner der beiden darf den Kreis verlassen. Kunigunde darf Kunibert immer wieder ansprechen und ihm Fragen stellen. Kunibert muss diese ab und zu beantworten und so Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben.

Variante: Wird das Spiel im Sand gespielt, so dass die Schritte Kuniberts kaum zu hören sind, kann das Spiel für Kunibert erschwert werden, in dem ihm die Beine zusammen gebunden werden.
Kann auch eine Fledermaus sein, die nur durch den Ultraschall ihre Beute finden kann, die Fledermaus klatscht 2mal, und der Borkenkäfer muss immer 1mal klatschend antworten.