Geländespiel Monster Blob

Regeln

Ein außerirdischer Keim (die Markierung) ist auf die Erde gefallen. Die Menschen kommen heran und staunen, der Kreis um den Keim wird immer enger, bis irgend jemand den Keim berührt und sich sofort in ein amöbenartiges Monster verwandelt. Das Monster hat natürlich nichts besseres zu tun, als Menschen zu fressen um zu wachsen. Frißt das Monster einen Menschen, faßt das Opfer das Monster an der Hand und sie jagen jetzt gemeinsam. Dann werden immer mehr Menschen gefressen, die sich alle außen anhängen. Allerdings, und das ist wichtig!, kann das Monster nur mit den beiden jeweils äußeren Händen Menschen fangen (gewitzte Menschen kommen sehr schnell drauf, daß man relativ gefahrlos in der Mitte unter der Kette durchflutschen kann). Wer als Letzter übrigbleibt wird neues Monster.

Bemerkungen

Viele Menschen verlassen (wenn draußen gespielt wird) schnell das Spielfeld. Dies ist natürlich kein opferwürdiges Verhalten und zieht sofortige Monsterwerdung nach sich.
Monster Blob auf einer Wiese im Stadtpark kann problematisch werden, wenn kein Feld abgesteckt wird. Wenn das Monster 5min erfolglos jagt, ist die Luft raus aus dem Spiel. Man sollte schon etwas Erfahrung haben, entsprechend der Gruppengröße das Spielfeld zu bestimmen. Als ungefährer Richtwert kann 4m² pro TN gelten.
Wenn man mit Kindern und Erwachsenen spielt, sollte die SP darauf achten, daß kleine Kinder immer am Rand des Monsters sind (notfalls sich selbst zu Beginn fangen lassen und neue Opfer aus der Reihe heraus dirigieren), da oft die eine Hälfte des Monsters in eine andere Richtung will, als die andere Hälfte. Dünnen Kinderärmchen in der Mitte wird dann zugemutet, diese Orientierungslosigkeit auszubaden. Diese Sache darf wirklich nicht vergessen werden, da sie sehr schnell zu Verletzungen führt. Selbst in einer Gruppe in der die SP annimmt, daß die soziale Verantwortung sehr groß ist, wird die Dynamik des Spiels die TN bald nicht mehr nachdenken lassen.

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